Stützpunkte

Stützpunkte im Hohenlohekreis


Stützpunkte im Hohenlohekreis

Dem Gesetz nach ist jede Gemeinde in Baden-Württemberg verpflichtet eine leistungsfährige Feuerwehr aufzustellen und zu unterhalten. Aus Kosten- und Personalgründen ist es aber nicht möglich in jeder Gemeindefeuerwehr Sonderfahrzeuge, wie eine Drehleiter,  einen Rüst- oder Gerätewagen, für den Ernstfall vorzuhalten. Deshalb gibt es größere Stützpunktfeuerwehren, die diese Sonderfahrzeuge haben und bei Bedarf die Nachbargemeinden unterstützen.

Im Hohenlohekreis gibt es drei Stützpunktwehren: Krautheim, Künzelsau und Öhringen. Bei allen drei Stützpunkten stehen je ein Vorausrüstwagen (VRW), ein Rüstwagen (RW) und eine Drehleiter (DLA 30).

Vorausrüstwagen und Rüstwagen bilden zusammen mit einem wasserführendem Fahrzeug den sogenannten Rüstzug. Dieser kommt immer dann zum Einsatz, wenn schweres technisches Gerät an der Einsatzstelle benötigt wird. Als häufigstes Beispiel sind hier Verkehrsunfälle oder Bauunfälle mit eingeklemmten Personen zu nennen. Bei solchen Ereignissen wird neben der betreffenden Gemeindefeuerwehr immer einer der Stützpunktwehren mitalarmiert.

Die Drehleiter rückt aus zusammen mit einem Tanklöschfahrzeug oder dem Löschzug zur Unterstützung bei Bränden in großen Gebäuden, zur Rettung von Personen oder alleine zur Unterstützung des Rettungsdienstes, wenn der Transport eines Patienten durch ein enges Treppenhaus nicht möglich ist.

Neben den oben beschriebenen Fahrzeugen steht in Künzelsau zusätzlich ein Gerätewagen Atemschutz (GW-A) und in Öhringen der Gerätewagen Gefahrgut (GW-G).